Ges(ch)ichtslos (Zwölf ° 2017)

Sehen und gesehen ist beides mit verschiedenem Gewicht
Stehe hier und deute und ich weiß nicht, mich kratzt da nichts

Desolate Träume, mehr politisch, aber hier ist kein Gesicht
Desolate Träume, mehr politisch, aber hier ist kein Gesicht

Refrain
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht

Beredte Gedanken für alle ohne irgendwelchem Sinn
Tränen der Zeit und ich weiß nicht, man sieht da nichts

Desolate Träume, mehr poetisch, aber hier ist nichts in Sicht
Desolate Träume, mehr poetisch, aber hier ist nichts in Sicht

Refrain
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht

Die toten Gesichter präsentieren ohne Anflug von Scham
Begehren ist vor allem, nichts zu unterlaßen, alles zu tun

Desolate Träume, mehr phonetich, aber noch ergibt sich nichts
Desolate Träume, mehr phonetich, aber noch ergibt sich nichts

Refrain
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht

Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht

Konstrukte für Verrückte, normalerweise ohne übersicht
Sehen und gesehen ist beides, aber hier ist kein Gesicht

Desolate Träume, mehr prosaisch, aber hier ist nichts in Sicht
Desolate Träume, mehr prosaisch, aber hier ist nichts in Sicht

Refrain
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht, kein Gesicht
Aber hier ist kein Gesicht